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StefanandClaude Fable 5 33c728411f X-Forwarded-For nur noch dem Proxy glauben, Durchsicht vom 14.09. notiert
Das CMD startete uvicorn mit --forwarded-allow-ips "*": jeder, der den
Container-Port direkt erreicht, konnte die Absender-IP frei erfinden und
bekam pro erfundener IP einen frischen Rate-Limit-Zaehler - und die
Limits sind das Einzige vor dem frei zugaenglichen Reservieren-Endpunkt.
Zusaetzlich liess sich so die HTTPS-Erkennung fuers Sitzungs-Cookie
faelschen.

Jetzt liest uvicorn die Grenze aus FORWARDED_ALLOW_IPS (ohne Wert: nur
127.0.0.1, also keinem externen Absender trauen). docker-compose.betrieb.yml
reicht die Variable mit Erklaerung durch; das README beschreibt, welche
Adresse hineingehoert und dass der Port nur fuer den Proxy erreichbar
sein darf. Wird die Variable nicht gesetzt, teilen sich alle Besucher
die Zaehler ueber die Proxy-IP - das kleinere Uebel.

Plan-Verbesserungen.md: Ergebnis der erneuten Durchsicht vom 14.09.2026
ergaenzt (GZip/Cache/Sicherung vom 13.09. nachgeprueft und fuer gut
befunden; drei P3-Funde: oeffentlicher 500er ueber ?limit=abc, nicht
atomares Reservieren, 500 statt Fehlermeldung in Betreiber-Formularen).

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-14 17:19:12 +02:00

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# Kinderkleider-Börse
Zu klein gewordene Kinderkleidung fotografieren, in einer Galerie zeigen und
an Familie, Freunde und Nachbarn weitergeben. Wer etwas brauchen kann,
reserviert es mit einem Klick ohne Konto, ohne Anmeldung.
Fürs Erfassen genügt das Smartphone: alles fotografieren, alle Fotos auf
einmal hochladen, die Angaben in Ruhe nachtragen.
---
## In vier Schritten
**1.** Einen leeren Ordner anlegen, zum Beispiel `kleiderboerse`.
**2.** Darin eine Datei namens `docker-compose.yml` anlegen und den Inhalt
von [`docker-compose.betrieb.yml`](docker-compose.betrieb.yml) hineinkopieren.
**3.** Zwei Werte eintragen:
```yaml
ADMIN_PASSWORD: "dein-passwort"
SECRET_KEY: "..."
```
Den `SECRET_KEY` erzeugen:
```bash
docker run --rm python:3.11-slim python -c "import secrets; print(secrets.token_urlsafe(48))"
```
Bleibt `ADMIN_PASSWORD` leer, ist der Erfassungsbereich gesperrt die
Galerie funktioniert trotzdem. Absichtlich ist kein Passwort vorgegeben:
ein mitgeliefertes stünde in dieser Anleitung und wäre damit bekannt.
**4.** Starten und öffnen:
```bash
docker compose up -d
```
→ <http://localhost:8090>
---
## Erfassen
Nach dem Anmelden gibt es zwei Wege:
**Viele auf einmal** der Weg für den Erstbestand. Zuerst alles mit der
Kamera-App fotografieren, dann alle Fotos zusammen hochladen. Pro Foto
entsteht ein Entwurf; unter *Entwürfe* trägst du danach Grösse und Kategorie
nach. Grösse, Kategorie, Saison und Zustand werden dabei vom zuletzt
gespeicherten Teil übernommen beim Abarbeiten einer Kiste sind das vier
Felder weniger pro Stück.
**Einzeln** Formular mit Foto, für spätere Nachträge.
Der Titel ist freiwillig. Bleibt er leer, steht dort automatisch Kategorie
und Grösse, also zum Beispiel „Jacken 98/104". Wird die Grösse später
korrigiert, ändert sich der Titel mit.
## Reservieren
Besucher brauchen kein Konto. Nach dem Reservieren erscheint ein Link, mit
dem sich die eigene Reservierung wieder aufheben lässt dieser Link sollte
aufbewahrt werden. Ohne ihn kann nur der Betreiber die Reservierung lösen.
Der Name der reservierenden Person erscheint **nicht** in der Galerie, dort
steht nur „reserviert". Sichtbar ist er ausschliesslich nach der Anmeldung.
---
## Betrieb
### Aus dem Internet erreichbar machen
Die App gehört hinter einen Reverse-Proxy, der HTTPS beendet. Wichtig dabei:
- `X-Forwarded-Proto` und `X-Forwarded-For` weiterreichen. Ohne das erkennt
die App nicht, dass der Browser verschlüsselt verbunden ist, und alle
Rate-Limits zählen auf die Adresse des Proxys ein einzelner Besucher
sperrte damit alle anderen aus.
- `FORWARDED_ALLOW_IPS` auf die Adresse setzen, mit der der Proxy im
Container ankommt (siehe Kommentar in `docker-compose.betrieb.yml`).
Ohne den Wert werden die Kopfzeilen ignoriert; mit `"*"` könnte jeder,
der den Container-Port direkt erreicht, die Absender-IP erfinden und
damit die Rate-Limits umgehen.
- Der veröffentlichte Port (`8090`) gehört hinter die Firewall: erreichbar
nur für den Proxy, nicht aus dem Internet.
- `COOKIE_HTTPS_ONLY` auf `"true"` lassen.
Die Galerie ist frei zugänglich, wird aber per `noindex` und `robots.txt`
von Suchmaschinen ferngehalten: sonst wären Fotos und Texte noch auffindbar,
wenn die Börse längst abgeräumt ist.
### Sicherung
Zwei Volumes enthalten alles, was nicht im Code steht:
| Volume | Inhalt |
|---|---|
| `kleiderboerse-db` | Datenbank (`/data`) |
| `kleiderboerse-bilder` | hochgeladene Fotos (`/uploads`) |
```bash
docker run --rm -v kleiderboerse-db:/d -v "$PWD":/sicherung alpine \
tar czf /sicherung/db.tar.gz -C /d .
docker run --rm -v kleiderboerse-bilder:/b -v "$PWD":/sicherung alpine \
tar czf /sicherung/bilder.tar.gz -C /b .
```
### Einstellungen
Alle über Umgebungsvariablen, keine im Image:
| Variable | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
| `ADMIN_PASSWORD` | | Passwort fürs Erfassen. Leer = gesperrt. |
| `ADMIN_PASSWORD_HASH` | | Alternative: fertiger bcrypt-Hash. Hat Vorrang. |
| `SECRET_KEY` | | Signiert das Sitzungs-Cookie. Ohne festen Wert nach jedem Neustart abgemeldet. |
| `COOKIE_HTTPS_ONLY` | `true` | Sitzungs-Cookie nur über HTTPS. |
| `RATE_LIMIT_RESERVE` | `5/hour` | Reservierungen pro IP. |
| `RATE_LIMIT_LOGIN` | `10/hour` | Anmeldeversuche pro IP. |
| `SESSION_IDLE_SECONDS` | `7200` | Abmeldung nach Ruhezeit. |
| `MAX_UPLOAD_BYTES` | `10485760` | Grösse eines einzelnen Fotos. |
| `DATABASE_PATH` | `/data/kleiderboerse.sqlite` | Ort der Datenbank. |
| `UPLOAD_PATH` | `/uploads` | Ort der Fotos. |
---
## Entwickeln
```bash
cp .env-example .env # dann ADMIN_PASSWORD darin anpassen
docker compose up -d --build
```
→ <http://localhost:8090>, API-Oberfläche unter `/docs`
Tests:
```bash
docker run --rm -v "$PWD":/app -w /app python:3.11-slim bash -c \
'pip install -q -r requirements-dev.txt && python -m pytest -q'
```
Datenbank-Migration nach einer Modelländerung:
```bash
alembic revision --autogenerate -m "Beschreibung"
```
### Aufbau
Ein Dienst, eine SQLite-Datei. FastAPI liefert sowohl die REST-API unter
`/api/v1/…` als auch die Seiten aus; HTMX tauscht beim Filtern nur die Liste
aus. Tailwind wird im Docker-Build über die Standalone-Binärdatei übersetzt
kein Node.js nötig.
```
app/
├── main.py Einstiegspunkt, Middleware, Sicherheits-Header
├── config.py Einstellungen aus Umgebungsvariablen
├── models.py Datenmodelle
├── crud.py Datenbankzugriffe
├── security.py Anmeldung, Sitzung, CSRF, Rate-Limits
├── images.py Upload prüfen und nach WebP wandeln
├── routers/ API- und Seiten-Routen
└── templates/ Jinja2-Vorlagen
```
Fremde Dateien (HTMX, Swagger, Schriften) liegen bewusst lokal im
Repository statt von einem CDN geladen zu werden: die Content-Security-Policy
erlaubt nur `script-src 'self'`, und ein CDN-Aufruf gäbe die IP-Adresse jedes
Besuchers an einen Dritten weiter.
## Veröffentlichen
Ein Versions-Tag löst den Bau des Images aus:
```bash
git tag -a v1.0.0 -m "Version 1.0.0 ..."
git push origin v1.0.0
```
Die CI baut, **testet das fertige Image** und stellt es erst danach in die
Registry. `latest` wird nur bei echten Versions-Tags gesetzt. Ein Push auf
`main` löst nichts aus.