Der Testlauf war zu langsam. Gemessen statt geraten: 0,68 s Vorbereitung
pro Test, bei 81 Tests praktisch die ganze Laufzeit.
Ursache war bcrypt. Pro Test wird ein Hash gebildet und geprüft, und das
ist absichtlich langsam - genau das soll es im Betrieb sein. Der Aufwand
ist jetzt über BCRYPT_ROUNDS einstellbar (Standard bleibt 12) und in den
Tests auf 4 gesetzt: dort geht es um die Ablauflogik, nicht um die Stärke
des Hashes.
Der Dekompressionsbomben-Test erzeugte ein Bild mit 400 Megapixeln, allein
dafür 4,8 s. Jetzt wird stattdessen die Grenze heruntergesetzt und ein
kleines Bild verwendet - dieselbe Codestelle, ohne die Wartezeit.
Ausserdem installierten Test- und Anwendungs-Image dieselben
Abhängigkeiten zweimal. Dockerfile.test setzt nun auf dem gebauten
Anwendungs-Image auf, der Testschritt kommt entsprechend danach.
Dabei zwei Fallen, die beide auffielen, weil die Tests plötzlich wieder
langsam waren:
- Das Basis-Image bringt seinen eigenen Stand von app/ mit. Ohne erneutes
Kopieren prüfen die Tests den Code des Basis-Images - ist es veraltet,
läuft alles gegen alten Code und meldet Erfolg.
- Der ENTRYPOINT des Anwendungs-Images startet eine Datenbank-Migration.
Für Tests weder nötig noch erwünscht, darum geleert.
Ganze Kette lokal durchgespielt: bauen, testen, Image prüfen - 22 s.
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Der bisherige Schritt hängte das Arbeitsverzeichnis mit -v "$PWD":/app in
einen Container. Läuft der Gitea-Runner selbst in einem Container, zeigt
$PWD auf einen Pfad, den der Docker-Daemon des Hosts nicht kennt: der
Mount wäre leer, pytest fände keine Tests und meldete Erfolg. Wieder ein
Test, der nicht hätte fehlschlagen können.
Jetzt über Dockerfile.test - der Code kommt über den Build-Kontext hinein,
unabhängig davon, wie der Runner aufgebaut ist. tests/ bleibt dafür im
Kontext; das Anwendungs-Image kopiert sie weiterhin nicht mit.
Lokal genauso ausgeführt wie die CI es tun wird: 81 Tests grün.
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Ein Versions-Tag (v*) löst den Bau aus, ein Push auf main nicht - so bleibt
das Zusammenführen von Branches folgenlos und ein Release ist ein bewusster
Schritt. Die CI baut, testet das FERTIGE Image und veröffentlicht erst
danach; "latest" nur bei echten Tags.
Beim Durchspielen des Prüfschritts zwei Fehler gefunden, die beide erst in
der CI aufgefallen wären - und einer davon gar nicht:
1. "docker exec" ohne -i hängt kein stdin an. Das Here-Dokument lief damit
ins Leere, python bekam ein leeres Programm, tat nichts und meldete
Erfolg. Ein Test, der nie hätte fehlschlagen können. Lokal nachgestellt
und mit -i behoben.
2. Die YAML war ungültig: eingebettete Python-Blöcke standen links vom
Einzug und brachen den run-Block auf. Das Prüfskript liegt jetzt als
scripts/image-pruefen.py vor - dadurch lässt es sich auch lokal gegen
ein gebautes Image laufen lassen - und die Warteschleife ist einzeilig.
Aus der Kantone-App übernommen: github.ref_name geht über env in die
Shell statt direkt als Ausdruck (Tag-Namen dürfen " und $ enthalten, und
der Job hält ein Registry-Token), Anmeldung per --password-stdin, docker
logout mit if: always(), Rechte auf contents:read und packages:write.
docker-compose.betrieb.yml liefert bewusst KEIN Passwort mit: ohne eigenes
bleibt der Erfassungsbereich gesperrt. Genau das war die schwerste Lücke
der Kantone-App.
Ausserdem fehlte eine .dockerignore - der ganze Kontext samt .git und .env
ging an den Docker-Daemon, obwohl das Dockerfile nur gezielt kopiert.
81 Tests grün, der CI-Prüfschritt lokal gegen das gebaute Image
durchgespielt.
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