Tests von 55 auf 12 Sekunden, Abhängigkeiten nur noch einmal installieren
Docker-Image bauen / build (push) Successful in 1m7s

Der Testlauf war zu langsam. Gemessen statt geraten: 0,68 s Vorbereitung
pro Test, bei 81 Tests praktisch die ganze Laufzeit.

Ursache war bcrypt. Pro Test wird ein Hash gebildet und geprüft, und das
ist absichtlich langsam - genau das soll es im Betrieb sein. Der Aufwand
ist jetzt über BCRYPT_ROUNDS einstellbar (Standard bleibt 12) und in den
Tests auf 4 gesetzt: dort geht es um die Ablauflogik, nicht um die Stärke
des Hashes.

Der Dekompressionsbomben-Test erzeugte ein Bild mit 400 Megapixeln, allein
dafür 4,8 s. Jetzt wird stattdessen die Grenze heruntergesetzt und ein
kleines Bild verwendet - dieselbe Codestelle, ohne die Wartezeit.

Ausserdem installierten Test- und Anwendungs-Image dieselben
Abhängigkeiten zweimal. Dockerfile.test setzt nun auf dem gebauten
Anwendungs-Image auf, der Testschritt kommt entsprechend danach.

Dabei zwei Fallen, die beide auffielen, weil die Tests plötzlich wieder
langsam waren:
- Das Basis-Image bringt seinen eigenen Stand von app/ mit. Ohne erneutes
  Kopieren prüfen die Tests den Code des Basis-Images - ist es veraltet,
  läuft alles gegen alten Code und meldet Erfolg.
- Der ENTRYPOINT des Anwendungs-Images startet eine Datenbank-Migration.
  Für Tests weder nötig noch erwünscht, darum geleert.

Ganze Kette lokal durchgespielt: bauen, testen, Image prüfen - 22 s.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01GR4bNaj9GtRu57J4Niii8o
This commit is contained in:
2026-08-30 14:45:24 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent 2a55dcf1ce
commit e0212cfa2c
6 changed files with 56 additions and 24 deletions
+12 -10
View File
@@ -25,16 +25,6 @@ jobs:
- name: Quellcode auschecken
uses: actions/checkout@v4
- name: Tests
run: |
set -eu
# Über den Build-Kontext statt per Bind-Mount: läuft der Runner
# selbst in einem Container, zeigt $PWD auf einen Pfad, den der
# Docker-Daemon des Hosts nicht kennt - der Mount wäre leer und
# die Tests liefen ohne Fehlermeldung ins Leere.
docker build -f Dockerfile.test -t kleiderboerse-tests .
docker run --rm kleiderboerse-tests
- name: Version bestimmen
id: meta
env:
@@ -79,6 +69,18 @@ jobs:
--label "org.opencontainers.image.version=${{ steps.meta.outputs.version }}" \
.
# Nach dem Bauen: das Test-Image setzt auf dem eben gebauten auf und
# spart sich damit ein zweites Mal Abhängigkeiten installieren. Den
# Quellcode kopiert es trotzdem frisch hinein, sonst prüfte es den
# Stand des Basis-Images.
- name: Tests
run: |
set -eu
docker build -f Dockerfile.test \
--build-arg "BASIS=$REGISTRY/$IMAGE_NAME:${{ steps.meta.outputs.version }}" \
-t kleiderboerse-tests .
docker run --rm kleiderboerse-tests
# Prüft das fertige Image, bevor irgendetwas veröffentlicht wird.
# Geprüft wird im Container selbst (kein Port-Mapping nötig, damit der
# Test unabhängig vom Netzwerk-Setup des Runners funktioniert).
+19 -6
View File
@@ -1,13 +1,26 @@
# Nur zum Testen - baut die Testumgebung samt Quellcode ins Image.
# Testumgebung - setzt auf dem fertigen Anwendungs-Image auf.
#
# Vorteil: die Abhängigkeiten sind dort schon installiert und werden nicht
# ein zweites Mal geholt. Die Tests laufen ausserdem gegen genau die
# Fassungen, die auch ausgeliefert werden.
#
# Der Quellcode wird trotzdem NEU hineinkopiert. Ohne das würden die Tests
# gegen den Stand des Basis-Images laufen - ist es veraltet, prüfen sie
# stillschweigend alten Code und melden Erfolg.
#
# ENTRYPOINT wird geleert: der des Anwendungs-Images führt eine
# Datenbank-Migration aus, die für die Tests weder nötig noch erwünscht ist.
#
# Bewusst ohne Bind-Mount: läuft der CI-Runner selbst in einem Container,
# zeigt $PWD auf einen Pfad, den der Docker-Daemon des Hosts nicht kennt.
# Der Mount wäre dann leer und die Tests liefen ins Leere - ohne
# Fehlermeldung. Über den Build-Kontext kommt der Code zuverlässig hinein.
FROM python:3.11-slim
# Der Mount wäre leer und die Tests liefen ohne Fehlermeldung ins Leere.
ARG BASIS=kleiderboerse-app
FROM ${BASIS}
WORKDIR /app
COPY requirements.txt requirements-dev.txt ./
USER root
ENTRYPOINT []
COPY requirements-dev.txt ./
RUN pip install --no-cache-dir -r requirements-dev.txt
COPY alembic.ini ./
+6
View File
@@ -50,6 +50,12 @@ class Einstellungen(BaseSettings):
limit_reservieren: str = Field(default="5/hour", validation_alias="RATE_LIMIT_RESERVE")
limit_anmelden: str = Field(default="10/hour", validation_alias="RATE_LIMIT_LOGIN")
# Rechenaufwand für das Passwort-Hashing. 12 ist der sinnvolle
# Standard; bcrypt ist absichtlich langsam, damit sich Passwörter
# nicht durchprobieren lassen. In Tests wird der Wert gesenkt -
# sonst kostet jeder Test rund eine halbe Sekunde nur dafür.
bcrypt_runden: int = Field(default=12, validation_alias="BCRYPT_ROUNDS")
# Nach dieser Zeit ohne Aktivität wird abgemeldet.
sitzung_max_ruhe_sekunden: int = Field(default=7200,
validation_alias="SESSION_IDLE_SECONDS")
+2 -1
View File
@@ -25,7 +25,8 @@ limiter = Limiter(key_func=get_remote_address)
# ------------------------------------------------------------- Passwort ---
def passwort_hash(klartext: str) -> str:
return bcrypt.hashpw(klartext.encode(), bcrypt.gensalt()).decode()
runden = einstellungen().bcrypt_runden
return bcrypt.hashpw(klartext.encode(), bcrypt.gensalt(runden)).decode()
def passwort_stimmt(klartext: str, hash_wert: str) -> bool:
+4
View File
@@ -17,6 +17,10 @@ TEST_PASSWORT = "test-passwort-123"
os.environ.setdefault("COOKIE_HTTPS_ONLY", "false")
os.environ.setdefault("ADMIN_PASSWORD", TEST_PASSWORT)
os.environ.setdefault("SECRET_KEY", "nur-fuer-tests")
# bcrypt ist absichtlich langsam. Bei rund 160 Hash-Vorgängen über
# alle Tests kostete der Standardaufwand knapp eine Minute; hier
# geht es um die Ablauflogik, nicht um die Stärke des Hashes.
os.environ.setdefault("BCRYPT_ROUNDS", "4")
import pytest # noqa: E402
from fastapi.testclient import TestClient # noqa: E402
+13 -7
View File
@@ -127,21 +127,27 @@ def test_zu_grosse_datei_wird_abgewiesen(client, item_id, monkeypatch):
einstellungen.cache_clear()
def test_dekompressionsbombe_wird_abgewiesen(client, item_id):
"""Ein paar hundert Kilobyte, die beim Entpacken den Speicher füllen.
def test_dekompressionsbombe_wird_abgewiesen(client, item_id, monkeypatch):
"""Ein paar Kilobyte, die beim Entpacken den Speicher füllen.
Pillow allein würde hier nur warnen - der Fehler kommt erst bei der
doppelten Pixelzahl. Darum die ausdrückliche Prüfung in images.py.
Statt wirklich 400 Megapixel zu erzeugen (was den Test um Sekunden
verlängerte) wird die Grenze heruntergesetzt: geprüft wird dieselbe
Codestelle, nur eben mit einem kleinen Bild.
"""
from app import images
monkeypatch.setattr(images, "MAX_PIXEL", 100_000)
puffer = io.BytesIO()
# 20000 x 20000 = 400 Megapixel, als einfarbiges PNG winzig komprimiert
Image.new("RGB", (20000, 20000), (0, 0, 0)).save(puffer, "PNG", compress_level=9)
roh = puffer.getvalue()
assert len(roh) < 2 * 1024 * 1024, "Testbild sollte klein sein"
# 600 x 600 = 360'000 Bildpunkte, also über der gesetzten Grenze
Image.new("RGB", (600, 600), (0, 0, 0)).save(puffer, "PNG", compress_level=9)
antwort = client.post(
f"/api/v1/items/{item_id}/images",
files={"dateien": ("bombe.png", roh, "image/png")},
files={"dateien": ("bombe.png", puffer.getvalue(), "image/png")},
)
assert antwort.status_code == 422
assert "Bildpunkte" in antwort.json()["detail"]