Das CMD startete uvicorn mit --forwarded-allow-ips "*": jeder, der den Container-Port direkt erreicht, konnte die Absender-IP frei erfinden und bekam pro erfundener IP einen frischen Rate-Limit-Zaehler - und die Limits sind das Einzige vor dem frei zugaenglichen Reservieren-Endpunkt. Zusaetzlich liess sich so die HTTPS-Erkennung fuers Sitzungs-Cookie faelschen. Jetzt liest uvicorn die Grenze aus FORWARDED_ALLOW_IPS (ohne Wert: nur 127.0.0.1, also keinem externen Absender trauen). docker-compose.betrieb.yml reicht die Variable mit Erklaerung durch; das README beschreibt, welche Adresse hineingehoert und dass der Port nur fuer den Proxy erreichbar sein darf. Wird die Variable nicht gesetzt, teilen sich alle Besucher die Zaehler ueber die Proxy-IP - das kleinere Uebel. Plan-Verbesserungen.md: Ergebnis der erneuten Durchsicht vom 14.09.2026 ergaenzt (GZip/Cache/Sicherung vom 13.09. nachgeprueft und fuer gut befunden; drei P3-Funde: oeffentlicher 500er ueber ?limit=abc, nicht atomares Reservieren, 500 statt Fehlermeldung in Betreiber-Formularen). Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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Plan: Verbesserungen
Erstellt am 13.09.2026 nach einer Durchsicht des gesamten Repos, parallel zur
Kantone-App. Ergänzt Plan.md, der den ursprünglichen Aufbau beschreibt.
Noch nichts davon ist umgesetzt.
Vorabprüfung (13.09.2026, erledigt)
| Arbeitsverzeichnis | sauber |
| Offene Branches | keine |
| Tests | 81 grün in 12 Sekunden |
| Letzter Tag | v1.0.0 |
Der CI-Lauf zu v1.0.0 wurde nie bestätigt. Der Tag wurde einmal auf dem
Server gelöscht und danach auf e0212cf neu gesetzt. Vor dem nächsten
Release prüfen, ob in der Registry tatsächlich ein Image liegt.
Zum Zustand des Codes
Die Durchsicht hat wenig ergeben, und das ist das Ergebnis: Escaping, CSRF, Token-Vergleich in konstanter Zeit, Bild-Upload mit Inhaltsprüfung statt Endung, bewusst vermiedenes N+1, CHECK-Constraints in der Datenbank statt nur in Python — das ist alles vorhanden und richtig gemacht.
Die Punkte unten sind Ergänzungen, keine Korrekturen.
P1 — Keine Sicherung der Datenbank ✅ ERLEDIGT 13.09.2026
Der wichtigste offene Punkt, und hier wiegt er schwerer als bei der
Kantone-App: In kleiderboerse.sqlite stecken Einträge und in uploads/
die dazugehörigen Fotos. Beides ist nicht wiederherstellbar — anders als
die Kantonsdaten, die sich neu importieren liessen.
docker-compose.betrieb.yml sieht keinen Sicherungsschritt vor.
Ein cp der laufenden Datei genügt nicht; sie kann mitten in einer
Schreiboperation erwischt werden. Richtig ist sqlite3 ... ".backup ..."
oder VACUUM INTO, beide konsistent auch bei laufendem Zugriff.
Vorgehen
- Täglicher Lauf, sieben Stände, danach rollierend überschreiben.
- Die Bilder gehören dazu — eine Datenbank ohne
uploads/ist wertlos. - Einmal einen Stand tatsächlich zurückspielen und prüfen, dass die Galerie danach vollständig ist. Eine ungetestete Sicherung ist keine.
Punkt 3 ist kein Formalismus: Am 13.09.2026 ist Jellyfin auf demselben Netzwerk an einer Datenbank-Migration hängengeblieben. Dass es dort Sicherungen gab, war der einzige Grund, warum die Lage beherrschbar blieb.
P2 — Antworten werden nicht komprimiert ✅ ERLEDIGT 13.09.2026
app/main.py bindet keine GZipMiddleware ein. Jede HTML- und
HTMX-Antwort geht unkomprimiert über die Leitung — bei einer Galerie mit
vielen Kacheln merkbar, besonders über Mobilfunk.
from fastapi.middleware.gzip import GZipMiddleware
app.add_middleware(GZipMiddleware, minimum_size=1000)
P2 — Statische Dateien ohne Cache-Dauer ✅ ERLEDIGT 13.09.2026
app.mount("/static", StaticFiles(directory=...), name="static")
Ohne max_age werden htmx.min.js, theme.js und die beiden
Swagger-Dateien bei jedem Aufruf neu verhandelt. Eine lange Cache-Dauer
setzen und bei Änderungen einen Versionsanhänger an die URL hängen.
Korrektur: Für die hochgeladenen Bilder galt das nicht — die haben
ihre Cache-Header längst (app/routers/images.py setzt
max-age=31536000, immutable). Das war eine Fehlannahme beim Erstellen
dieses Plans.
P4 — Zwei Filterspalten ohne Index
crud.items_suchen() filtert unter anderem nach gender und season.
Beide Spalten haben keinen Index; status, size und category_id haben
einen.
Bei den zu erwartenden Stückzahlen ist das ohne praktische Bedeutung — der Vollständigkeit halber notiert, nicht als Handlungsbedarf.
Reihenfolge
- Sicherungen einrichten, inklusive Bilder, mit einer echten Rückspielprobe
- GZip und Cache-Dauer — zusammen wenige Zeilen
- Rest nach Bedarf
Umsetzung am 13.09.2026 (Branch verbesserungen)
| Punkt | Ergebnis |
|---|---|
| Sicherung | sicherung.sh, Datenbank und Bilder, geprüft |
| GZip | Startseite 9725 → 1900 Byte (−80 %) |
| Statische Dateien | Cache-Control: public, max-age=3600 |
| Tests | 81 grün, unverändert |
Die Sicherung wurde gegen den laufenden Container erprobt: 4 Einträge, 4 Bilder, alle in der Datenbank verzeichneten Bilder auch wirklich im Sicherungsordner. Gegenprobe mit entferntem Bild wird erkannt.
Offen bleibt P4 (Indizes auf gender/season) — ohne praktische Bedeutung.
Durchsicht 14.09.2026
Erneute Durchsicht des gesamten Repos, mit Schwerpunkt auf den seit dem
13.09. gemergten Änderungen (c986161, Branch verbesserungen) — die
waren bisher ungeprüft.
Ergebnis der Nachprüfung: GZip, Cache-Header und Sicherungsskript sind
korrekt umgesetzt. Tests lokal ausgeführt: 80 von 81 grün — der eine
rote (test_heic_vom_iphone_wird_angenommen) liegt allein daran, dass
pillow-heif in der improvisierten Umgebung fehlte (Python 3.14, kein
Wheel); im Docker-Testimage ist das Paket enthalten. Kein Code-Fehler.
P2 — --forwarded-allow-ips "*" macht die Rate-Limits umgehbar ✅ ERLEDIGT 14.09.2026
Das CMD im Dockerfile vertraut X-Forwarded-For von jedem Absender.
Wer den Container-Port direkt erreicht (das Compose veröffentlicht
8090:8000 auf dem Host), setzt den Header selbst und bekommt pro
erfundener IP einen frischen Zähler — die Rate-Limits sind laut eigenem
Kommentar „das Einzige, was zwischen einem Skript und dem Bestand steht",
und genau die fallen damit. Zusätzlich lässt sich so die HTTPS-Erkennung
fürs Cookie fälschen.
Hinter einem sauber konfigurierten Proxy, der den Header ersetzt, und mit einem von aussen unerreichbaren Port 8000 ist alles gut — aber darauf verlässt sich das Image derzeit stillschweigend.
Vorgehen: FORWARDED_ALLOW_IPS als Umgebungsvariable durchreichen
(Standard: leer = keinem trauen) und in docker-compose.betrieb.yml die
Proxy-IP eintragen; dort ausserdem den Hinweis ergänzen, dass der
veröffentlichte Port nur für den Proxy erreichbar sein darf.
P3 — Öffentlicher 500er über ?limit=abc
pages.py (galerie, liste_ausschnitt) rechnet
int(request.query_params.get("limit") or SEITE) ohne Prüfung — /?limit=x
liefert jedem anonymen Besucher einen internen Serverfehler, ?limit=-1
bedeutet in SQLite „alles". Die API-Seite macht es mit
Query(ge=1, le=200) längst richtig; dieselbe Grenze hier nachziehen
(ungültig → Standardwert).
P3 — Betreiber-Formulare: 500 statt Fehlermeldung
In erfassen und bearbeiten (pages.py) wird int(category_id) ohne
Prüfung gerechnet, und ItemAnlegen(...) wirft bei ungültigen Werten eine
ValidationError im Handler — beides ergibt einen 500er statt der sonst
üblichen freundlichen Meldung. Erreichbar nur angemeldet, und die
HTML-Formulare (Dropdown, maxlength) verhindern es auf dem normalen Weg —
es bricht aber das Muster, das reservieren mit try/except vormacht.
P3 — Reservieren: Prüfen und Setzen sind nicht atomar
reservieren prüft erst status == available und schreibt dann. Zwei
gleichzeitige Anfragen können beide die Prüfung passieren; der zweite
Commit überschreibt Name und Token der ersten Person, ohne dass die es
erfährt — und genau dieser Fall (zwei wollen dasselbe Stück) ist der
wahrscheinlichste Konflikt der ganzen App. Robust wäre ein
UPDATE … SET status='reserved' … WHERE id=? AND status='available' mit
Prüfung der betroffenen Zeilen.
P4 — Kleinigkeiten (neu)
- HEIC-Test könnte mit
pytest.importorskip("pillow_heif")sauber übersprungen werden, wenn das Paket fehlt — dann bleibt die Suite auch ausserhalb des Docker-Images aussagekräftig. descriptionohne Längenbegrenzung (schemas.py) — Titel und Grösse haben eine, das Beschreibungsfeld nicht. Nur vom Betreiber befüllbar.- Freigabe-Link trägt das Token in der URL (GET
/kleid/…/freigeben) — landet damit in Proxy-Logs und Browserverlauf. Für den Zweck (einmalige Selbst-Freigabe) hingenommen, der Vollständigkeit halber notiert.
Stand der alten Punkte
P4 (Indizes auf gender/season) bleibt offen und bleibt bedeutungslos.
Umsetzung des P2 am 14.09.2026
--forwarded-allow-ips "*" ist aus dem CMD entfernt; uvicorn liest die
Grenze jetzt aus der Umgebungsvariable FORWARDED_ALLOW_IPS (ohne Wert:
nur 127.0.0.1, also keinem externen Absender trauen — fail closed).
docker-compose.betrieb.yml reicht die Variable mit Erklärung durch, das
README beschreibt, welche Adresse hineingehört und dass der Port nur für
den Proxy erreichbar sein darf.
Bewusste Folge der sicheren Vorgabe: Wer die Variable nicht setzt, hat
funktionierende Rate-Limits, aber alle Besucher teilen sich die Zähler
über die Proxy-IP. Das ist das kleinere Übel gegenüber frei erfindbaren
Absenderadressen. Beim nächsten Deployment die Proxy-IP eintragen und
einmal prüfen, dass request.client.host die echte Besucher-IP zeigt.