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kleiderboerse/Dockerfile
T
StefanandClaude Opus 5 99ba74330c Phase 3: Anmeldung, Rate-Limits und Sicherheits-Header
Lesen darf jeder, schreiben nur der Betreiber - mit der bewussten Ausnahme
des Reservierens. Dazu Dockerfile und Compose-Datei, damit sich das lokal
ausprobieren lässt.

Beim Bauen sind zwei Fehler aufgefallen, die ohne Test nicht aufgefallen
wären:

1. slowapi zählt pro URL-Pfad. Weil jedes Kleidungsstück eine eigene URL
   hat, bekam jedes seinen eigenen Zähler - ein Skript hätte also den
   gesamten Bestand reservieren können, ohne je an ein Limit zu stossen.
   Genau der Missbrauch, gegen den das Limit gedacht ist. Behoben mit
   shared_limit und festem scope.
2. Der erste Anlauf des Tests machte fünf Anfragen gegen ein Limit von
   fünf und konnte damit gar nichts zeigen. Geprüft wird jetzt der
   tatsächlich ausgelieferte Standardwert, mit mehr Anfragen als erlaubt.

Weiter umgesetzt:

- Passwort als bcrypt-Hash aus der Umgebung, einmal beim Start gebildet
  und gemerkt. Bei jeder Anfrage neu gehasht liesse sich die Anwendung
  sonst ohne Anmeldung lahmlegen - bcrypt ist absichtlich langsam.
- Ohne hinterlegtes Passwort bleibt der Erfassungsbereich gesperrt (503)
  statt offen zu stehen. Kein mitgeliefertes Standardpasswort.
- Sitzung als signiertes Cookie, HttpOnly, SameSite=Lax (blockt
  seitenfremde POSTs), Secure abschaltbar nur fürs lokale Testen,
  Abmeldung nach zwei Stunden Ruhe.
- CSP mit script-src 'self', nosniff, frame-ancestors none, dazu noindex
  und robots.txt: die Galerie ist frei zugänglich, soll aber nicht
  dauerhaft im Suchindex stehen.
- Der Betreiber darf Reservierungen ohne Token aufheben, damit sich eine
  Missbrauchswelle aufräumen lässt.
- uvicorn mit --proxy-headers: hinter einem Reverse-Proxy zählte sonst
  alles auf dessen IP, und ein einzelner Besucher sperrte alle aus.
- Container läuft nicht als root; Code gehört root, nur Daten und Bilder
  dem Dienstbenutzer.

Umgebungsvariablen heissen jetzt ausdrücklich englisch (ADMIN_PASSWORD,
SECRET_KEY, ...), passend zur Anleitung und zur Kantone-App.

59 Tests, alle grün. Zusätzlich gegen den laufenden Container geprüft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01GR4bNaj9GtRu57J4Niii8o
2026-08-29 23:00:23 +02:00

44 lines
1.5 KiB
Docker

FROM python:3.11-slim
# libheif wird von pillow-heif mitgeliefert; hier nur die Laufzeit-Bibliotheken,
# die Pillow für JPEG/PNG/WebP braucht.
RUN apt-get update && apt-get install -y --no-install-recommends \
curl \
&& rm -rf /var/lib/apt/lists/*
WORKDIR /app
COPY requirements.txt ./
RUN pip install --no-cache-dir -r requirements.txt
COPY alembic.ini ./
COPY alembic/ ./alembic/
COPY app/ ./app/
COPY docker-entrypoint.sh /usr/local/bin/kleiderboerse-entrypoint.sh
RUN chmod +x /usr/local/bin/kleiderboerse-entrypoint.sh
# Datenbank und Bilder liegen in Volumes, ausserhalb des Codes.
ENV DATABASE_PATH=/data/kleiderboerse.sqlite \
UPLOAD_PATH=/uploads \
PYTHONUNBUFFERED=1
# Nicht als root laufen. Die beiden Verzeichnisse gehören dem Dienstbenutzer,
# der Code dagegen root - so kann der Webdienst seinen eigenen Code nicht
# überschreiben.
RUN useradd --system --create-home --shell /usr/sbin/nologin kleider \
&& mkdir -p /data /uploads \
&& chown kleider:kleider /data /uploads
USER kleider
EXPOSE 8000
HEALTHCHECK --interval=30s --timeout=5s --start-period=20s --retries=3 \
CMD curl -fsS http://localhost:8000/health || exit 1
ENTRYPOINT ["kleiderboerse-entrypoint.sh"]
# --proxy-headers: hinter einem Reverse-Proxy stünde sonst dessen IP in
# jedem Rate-Limit, und ein einzelner Besucher sperrte alle anderen aus.
# Ausserdem erkennt die App darüber, ob der Browser per HTTPS verbunden ist.
CMD ["uvicorn", "app.main:app", "--host", "0.0.0.0", "--port", "8000", \
"--proxy-headers", "--forwarded-allow-ips", "*"]