Drei P3-Funde aus der Durchsicht vom 14.09.:
Reservieren: Statusprüfung und Schreiben waren getrennt - zwei
gleichzeitige Anfragen konnten beide passieren, die zweite überschrieb
Name und Token der ersten, ohne dass die es erfuhr. Jetzt entscheidet
ein UPDATE mit Status-Bedingung; der Verlierer bekommt None und die
Route meldet "schon weg" (Seite) bzw. 409 (API).
/?limit=abc lieferte jedem anonymen Besucher einen internen
Serverfehler, limit=-1 hiess in SQLite "alles". _limit_lesen() fällt
bei Unsinn auf die Seitengrösse zurück und deckelt bei 500.
Erfassen/Bearbeiten: int(category_id) und die Pydantic-Prüfung warfen
im Handler - 500 statt Fehlermeldung. Jetzt Meldung; ausserdem werden
die Angaben VOR den Bildern geprüft, damit bei abgelehnten Angaben
keine verwaisten Bilddateien liegen bleiben.
Vier neue Tests, jeder einmal gegen den alten Code gelaufen und dabei
rot geworden. 84 lokal grün (HEIC-Test braucht pillow-heif, Docker).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Uploads werden geprüft, nach WebP gewandelt (max. 1200 px Breite) und über
eine eigene Route ausgeliefert. Dazu der Stapel-Import: viele Fotos auf
einmal hochladen, pro Foto entsteht ein Entwurf.
Der Upload ist die grösste Angriffsfläche der Anwendung - die Galerie ist
frei zugänglich, und hier landet fremdes Binärmaterial auf der Platte.
Entsprechend:
- Der Dateiname wird selbst erzeugt (UUID + .webp), nie aus dem Upload
übernommen. Beim Ausliefern wird er zusätzlich gegen ein Muster geprüft:
er kommt dort aus der URL und ist damit Nutzereingabe, auch wenn wir ihn
ursprünglich vergeben haben.
- Der Inhalt entscheidet, nicht die Endung - Pillow muss das Bild öffnen
können. Eine als .jpg getarnte PHP-Datei fällt durch.
- Pixelmasse ausdrücklich begrenzt, VOR dem Dekodieren. Pillow allein
wirft erst bei der doppelten Zahl einen Fehler; dazwischen gibt es nur
eine Warnung, die niemand sieht.
- Gespeichert wird nur das Ergebnis. Das entfernt eingebettete
Fremdinhalte und die EXIF-Daten - bei Handyfotos oft samt
GPS-Koordinaten der Wohnung. Die Drehung wird vorher auf die Bildpunkte
angewendet, sonst lägen Hochkant-Fotos quer.
- Bilder liegen nicht unter static/, sondern werden mit festem
Content-Type und nosniff ausgeliefert.
HEIC wird unterstützt (pillow-heif): iPhones nehmen so auf, und ohne das
fiele beim Stapel-Import jedes iPhone-Foto durch. Ein unlesbares Bild
lässt bewusst den ganzen Stapel scheitern - bei zwanzig Fotos fiele sonst
niemandem auf, dass eines fehlt.
Beim Löschen werden die Dateien mitentfernt (ON DELETE CASCADE räumt nur
die Zeilen weg), und wird das Vorschaubild gelöscht, rückt das nächste
nach.
42 Tests, alle grün. Zusätzlich von Hand gegen die laufende API geprüft:
3000x2200-Foto kommt als WebP 1200x880 an, Pfadmanipulation und getarnte
Dateien werden abgewiesen, Entwürfe bleiben aus der Galerie draussen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01GR4bNaj9GtRu57J4Niii8o
FastAPI mit SQLAlchemy und SQLite, Migrationen über Alembic. Die
Endpunkte aus projekt.md für items, categories und sizes stehen samt
Reservierung; Bilder und Anmeldung folgen in Phase 2 und 3.
Umgesetzt wie in Plan.md festgelegt:
- Feste Wertelisten als Enum UND als CHECK in der Datenbank. Die
CHECK-Bedingung ist der eigentliche Schutz: an SQLAlchemy vorbei (Import,
sqlite3 von Hand) käme sonst "Gril" durch, und die Filter griffen still
nicht mehr.
- Status "draft" für den Stapel-Import. Entwürfe erscheinen weder in der
Galerie noch in GET /items, solange nicht ausdrücklich status=draft
angefragt wird, und lassen sich nicht reservieren.
- Titel ist freiwillig und wird sonst beim ANZEIGEN aus Kategorie und
Grösse gebildet ("Jacken 98/104") - nicht beim Speichern, damit er einer
späteren Korrektur der Grösse folgt.
- reservation_token: nur wer es hat, kann die eigene Reservierung aufheben.
Verglichen mit compare_digest, gelöscht beim Freigeben und beim
Erledigen, damit ein alter Link nicht später eine fremde Reservierung
aufhebt.
- Eigene sizes-Tabelle mit sort_order statt SELECT DISTINCT: sonst stünde
"104" vor "56" und jeder Tippfehler würde zur Filteroption.
- Pagination auf GET /items, in projekt.md nicht vorgesehen.
Zwei SQLite-Eigenheiten, die leicht untergehen: foreign_keys ist
standardmässig AUS (ohne PRAGMA greift ON DELETE CASCADE nicht), und
check_same_thread muss für FastAPI abgeschaltet werden. Beides in
database.py, dazu WAL fürs gleichzeitige Lesen.
24 Tests, alle grün. Zusätzlich von Hand geprüft: Migration anwenden,
Eintrag anlegen, reservieren, ohne Token freigeben (403), mit Token
freigeben (200), Swagger UI erreichbar.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01GR4bNaj9GtRu57J4Niii8o